Unsere Beweggründe
Durch unsere Arbeit versuchen wir zum einen die konkreten Zustände vor Ort zu verbessern, also eine direkte Linderung der Leiden der Tiere herbeizuführen. Zum anderen erwecken alle veröffentlichten Beiträge dieser Art aber auch grundsätzliches Mitgefühl für die von unserer Gesellschaft ausgebeuteten Tiere. Mitleid bildet die Grundlage jeglicher Moral. Die in den Medien veröffentlichten Bilder sollen auf diese Weise einen Beitrag dazu leisten, zu einem moralisch-ethischen Umgang unserer Gesellschaft mit allen anderen Lebewesen zu gelangen. |
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Bilder sagen mehr als tausend Worte
Wir halten Aufklärung im Sinne von Veröffentlichen aktueller Aufnahmen aus tierquälerischen Tierhaltungen für eine Erfolg versprechende Methode, um möglichst viele Menschen zu erreichen, zu berühren und von der Notwendigkeit eines völlig anderen Umganges mit Tieren zu überzeugen. Die Berichte im Fernsehen oder in den Printmedien haben im heutigen Medienzeitalter einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die meisten Menschen. Bewegte Bilder sagen mehr als tausend Worte: Wer hinsieht, kann mitfühlen, handeln und helfen.
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Realität
Wir lehnen grundsätzlich die Ausbeutung von Tieren zum Nutzen des Menschen ab. Die körperliche Freiheit, das Recht auf Leben und Unversehrtheit als naturgegebene Grundrechte und elementare Interessen aller empfindungsfähigen Lebewesen sind aber derzeit keine Realität sondern bleiben vorerst Utopie. Leider ändert auch die Aufnahme des Tierschutzes in unser Grundgesetz, in die von Seiten der Tierschützer und Tierrechtler große Hoffnungen gesetzt wurde, erst einmal nichts an den grausamen Tatsachen des alltäglichen Leidens der Tiere. |
Trotz vieler tierschutzrechtlicher Vorschriften, Richtlinien und Gesetze sind die Möglichkeiten zur aktiven Abhilfe überaus beschränkt. Wir haben lange nach einer Möglichkeit gesucht, um möglichst vielen Tieren effektiv zu helfen und gleichzeitig möglichst viele Menschen über die Grausamkeiten der Tierhaltungsindustrie und anderer Formen der Tiernutzung zu informieren. Auf diesem Weg haben wir diverse Formen des Tierschutz- Tierrechtsaktivismus unterstützt und oftmals die mangelnde Effektivität beklagt. Nach vielen Jahren dieser Erfahrungen sind wir nun überzeugt, mit unserem Projekt - als Ergänzung der übrigen Vereinsaktivitäten - die bestmöglichen Ergebnisse im Sinne der Tiere zu erreichen.
Einhaltung bestehender Gesetze
Wir drängen auf konsequente Einhaltung bestehender Gesetze und nutzen öffentlichen Druck, um Behörden zum Handeln zu bewegen und auch um das Verfassungsziel Tierschutz mit Leben zu erfüllen. Eine behördliche Verharmlosungsstrategie wird von uns nicht hingenommen. Wir haben ein Tierschutzgesetz, welches fordert, dass niemand „einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen“ darf. Wir haben nach langem Kampf seit 2002 Tierschutz als Verfassungsziel verankert. Bereits diese zwei Instrumentarien geben Staatsanwälten und Richtern starke Werkzeuge anhand, um Tierquälereien in vielen Bereichen einen Riegel vorzuschieben. Hier sind wir gefragt, durch medienwirksame Präzedenzfälle dafür zu sorgen, dass das Potential von Tierschutzgesetz und Verfassung von Staatsanwälten und Richtern angemessen Berücksichtigung findet. |
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Zusätzlich trägt aber auch jede rechtliche Ahndung dazu bei der Tierausbeuterlobby Schaden zuzufügen, was wiederum unser Ziel einer moral-ethisch verpflichteten Gesellschaft gegenüber ALLEN Lebewesen fördert. Bestehende Mechanismen zur Linderung der Leiden müssen genutzt werden. Wir sehen uns dazu verpflichtet den Opfern zu helfen und deren Leiden zu mindern, auch wenn es zeitgleich unser Ziel ist, dass es erst gar keine Opfer geben darf.
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