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1. Wie heißt Ihr Hund,
wie alt ist er, welches Geschlecht hat er, welcher Rasse oder Mischung
gehört er an, seit wann lebt er bei Ihnen und woher haben sie
ihn?
Coffey, 4 Jahre, weiblich unkastriert, Beagle, lebt seit gut 2
Jahren bei mir, über die Beaglevermittlung von einem vorherigen
Besitzer.
2. Seit wann füttern Sie Ihren Hund
vegetarisch? Was füttern Sie und was haben Sie vor der Futterumstellung
gefüttert?
Ca. von 2003-2004. Gekochter Reis, Nudeln, Quark, Schleckli-Dosen
u.a. vegetarische Dosen, vegetarisches Trofu u.a. Ropodog aber auch
anderes (weiß nicht mehr, wie das hieß - müsste
ich nachschauen), Gemüse, Obst, Brot, Vegusto dog - ach und
alles mögliche... Hab viel ausprobiert. Davor habe ich Reis
+ Fleisch, Gemüse, Obst, getrocknetes Fleisch, Kaustangen usw.
Flocken, aber auch Trofu bißchen (Canidae, Happydog, Grau,
Alsa usw.) gefüttert.
3. Gab es Schwierigkeiten wie Akzeptanzprobleme
bei der Futterumstellung? Wenn ja, wie haben Sie dieses Problem
gelöst?
Es gab keine Probleme bei diesem Beagle. Mein anderer Beagle mag
vegetarisch nicht - ich habe sie daraufhin wieder mit Fleisch ernährt.
4. Warum füttern Sie Ihren Hund vegetarisch und wie
sind Sie an Informationen zur vegetarischen Fütterung gekommen?
Ich bin selber schon lange Vegetarier. Das Leid der Schlachttiere
ist mir zuwider. Ich möchte eigentlich, dass keine Tiere für
mensch und Hund getötet werden. die Informationen bekam ich
über das TH Gießen (oder war es Siegen??). Da ich selber
schon als Kind kein Fleisch mochte und jahrelang Hindernisse der
Gesellschaft überwinden musste - zur damaligen Zeit galten
"Salatesser" als todesgefährdet... habe ich nun auch
relativ weit den Mut gefunden, auch den Hund vegetarisch zu füttern.
Der Wind bläst einem hier genauso entgegen... Coffey hat Probleme
mit der Magensäure, wenn sie zu viel Fleisch frisst - seit
ich die Fleischmenge deutlich reduziert habe, hat sich dieses Problem
gelöst. Anstoß zur Futterumstellung kamen auch aus den
Überlegungen, dass Säureüberschuss nicht durch saures
Fressen gelöst werden kann.
5. Wie ist der Gesundheitszustand
Ihres Hundes? Ist er heute öfter oder seltener krank als vorher?
Ist Ihnen irgendetwas ganz besonders aufgefallen?
Coffey hat einen angeborenen Herzfehler, der von der Ernährung
unabhängig ist. Der Gesundheitszustand ansonsten ist sehr gut.
Magen-Darmbereich sind prima. Leider ist ihr Fell oft sehr trocken
und sie haart stark. Ich habe noch nicht heraus, ob ich das überhaupt
mit Ernährung verändern kann. Bin immer noch am Experimentieren.
Füttere aber wieder auch Fleisch. Habe einen dumpfen Verdacht,
dass sie vielleicht Getreide nicht so gut verträgt. Müsste
man testen.
6. Falls Sie veg. Fertigfutter füttern,
welches genau und woher beziehen Sie es?
Schleckli von www.gesund-fuer-tiere (?).de, vegusto vom radix-versand,
Trofu von HTM (heißt das so??) Tierversand, zwischendurch
mal Yarrah aus dem Supermarkt (Bioabteilung).
7. Wie sind die Reaktionen von außen
auf Ihren vegetarischen Hund?
Die meisten finden das äußerst zweifelhaft - manche
akzeptieren es, weil sie wissen, dass ich mir viele Gedanken machen,
eine Ärztin meinte, ich könne schon recht haben mit meinen
Hypothesen... Die meisten Leute meinen ja, es sei eindeutig Tierquälerei.
8. Ernähren Sie sich selbst vegetarisch
oder vegan?
vegetarisch - wobei mein eigener Trend zum Veganer geht - noch
eine Frage der Zeit.
9. Falls Sie für Ihren Hund selber
kochen, würden Sie uns seine Lieblingsrezepte für sein
Futter oder Leckerchen wie Hundkekse verraten?
Die Leckerle mach ich im Moment mit Hackfleisch, weil meine andere
Hündin sie sonst nicht frisst - überwiegend nehm ich sowieso
vegusto-Wurst zum Belohnen - und das Futter ist nicht spektakulär.
Coffey frisst eh alles in Sekundenschnelle auf.
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