Katze ermordet


Katze erstochen, da "sie sich nicht kämmen ließ"

Siegen, 24.06.2004: Am Morgen des 22. Juni meldete sich eine Frau bei unserem Verein und gab an, sie könne bezeugen, dass ein Katzenhalter aus Siegen in der Nacht von Samstag auf Sonntag seine eigene Katze erstochen hätte. Und tatsächlich: In dem Sack unter ihrem Arm befand sich die Leiche einer Katze, die eine tiefe Stichwunde im Halsbereich aufwies.

Jürgen Foß von den Tierfreunden untersuchte die sterblichen Überreste des Haustigers und machte sich sodann auf den Weg zu einem Tierarzt, wo bestätigt wurde, dass das Tier durch einen Messerstich in den Hals umgekommen sein muss. Wir sind entsetzt: Das Recht auf Leben eines Tieres zu missachten ist schon schlimm genug. Aber tatsächlich einem lebendem Wesen mit den eigenen Händen ein Messer in Hals zu rammen und ihm beim ausbluten zuzusehen, setzt ein unglaublich hohes Maß an Brutalität und Gewaltbereitschaft voraus. Hier müssen harte Sanktionen folgen. Wer eine solche Schwelle überschreitet, stellt eine ernstzunehmende Gefahr für Mensch und Tier dar.

Den Tierfreunden liegt eine eidesstattliche Versicherung vor, wonach der Täter die langhaarige Wohnungskatze getötet habe, da sie sich "nicht kämmen ließe, ihr Fell nicht pflegen lassen würde und unsauber wäre". An der Leiche stellten wir verfilzte Stellen und verklumpte Kotreste fest. Der Beschuldigte streitet die Tat ab. Fest steht, die Katze ist erstochen worden. Daher haben wir heute Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gestellt.

Unser junger Verein hat sich zum Ziel gesetzt, jegliche Art von Tierquälerei ohne Ansehen der Person zu verfolgen und sucht dringend weitere Unterstützer, damit Tierquälern das Handwerk gelegt werden kann. Wir haben daher abschließend eine Bitte an Sie: Recherchen dieser Art sind zeit- und geldaufwendig, aber unbedingt notwendig. Solche Tierquälereien müssen verfolgt werden und dürfen nicht ohne Konsequenzen bleiben. Bitte ermöglichen Sie uns auch weiterhin solche Missstände zu verfolgen und unterstützen Sie uns mit einer Spende oder Fördermitgliedschaft.

Wir haben Ihnen die schlimmen Bilder der ermordeten Katze auf dieser Seite erspart. Wer die Bilder trotzdem anschauen möchte, kann auf nachstehenden Link klicken. Aber bitte nur derjenige, der soetwas auch wirklich verkraften kann. Achtung: Die nachfolgenden Bilder zeigen schlimme Tierquälerei: Zu den Bildern.

05.11.2004: Das Urteil


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