Unsere Motivation
Die Situation der Tiere
Karge Gefängniszellen, Einsamkeit, Folter und Tod, das ist
das, was der Mensch den Tieren beschert. Wegschauen, verdrängen,
verharmlosen und ignorieren, so versucht man die heile Welt aufrecht
zu erhalten. Jeder weiß es, aber kaum jemand realisiert es
und man will einfach nichts hören von der unerträglichen
Folter an den Tieren. Tiere sind in unserer Gesellschaft zum Wirtschaftsgut
degradiert, dessen Behandlung sich an der Kosten-Nutzen-Rechnung
orientiert. Tiere dienen als Versuchstier, als Fleischlieferant,
zur Belustigung der Menschen, zur Befriedung der Eitelkeit, als
Sportgerät, zum Zeitvertreib. "Heger und Pfleger"
füttern die Tiere im Wald um im nächsten Jahr die Schießwut
an ihnen abreagieren zu können; "Wissenschaftler"
verteidigen händeringend Tierfolter zum Erhalt ihrer Karrieren
und blockieren damit seit Jahrzehnten die Weiterentwicklung der
Humanmedizin; man applaudiert zur Tierqual im Zirkus oder der Arena,
hüllt sich in die Haut der Tiere und setzt das Haustier vor
die Tür, wenn man seiner überdrüssig ist.
Die grausame Wahrheit
"Die Missstände sind extrem, nicht ich", kommentierte
ein Schweizer Tierrechtler die Situation.
Recht hat er. Extrem ist auch, mit welcher Vehemenz sich einige
dagegen wehren, die grausame Wahrheit zu akzeptieren und an sich
heranzulassen und alles Erdenkliche versuchen, um sich die bittere
Wahrheit schön zu reden. Nerze geben aber nun einmal nicht
ihre Haut an der Garderobe ab, Schnitzel wachsen nicht auf Bäumen,
das Versuchskaninchen wird nicht gekitzelt bis es dem Folterknecht
sagt wie viel giftige Chemikalien seine Augen noch verkraften können
und die Schmuckschildkröte verlässt nicht den Amazonas,
weil sie in einem dreckigen Glaskasten vor sich hin vegetierenderweise
dem Menschen eine Freude bereiten möchte. Die Mehrheit der
Menschen will keine Tierqual und keinen Tiermord; genauso wenig
wie sie Qual am Menschen und Tod von Menschen will. Aber warum gibt
es dann diese Missstände überhaupt noch? Die Menschen
werden verdummt, falsch informiert, die Grausamkeiten werden vertuscht
und verschönt. Und genau hier möchten wir uns einbringen.
Aufklärung ist das, was dringend vonnöten
ist
Weg mit der rosaroten Brille und der verschönenden Werbung;
weg mit der Heuchelei und der falschen Moral. Die Mehrheit der Bevölkerung
will offen und ehrlich informiert werden und keine heile Welt vorgegaukelt
bekommen, wo keine existiert. Tierqual darf weder verharmlost noch
verschwiegen werden. Der grausame Weg vom Tier zum Produkt muss
transparent gemacht werden. Die Menschen wollen nicht länger
für dumm verkauft werden. Aktive Aufklärung über
die unfassbaren Missstände tut Not und wird gewünscht.
Es funktioniert, man muss sich nur trauen und nicht vor einer Minderheit
laut schreiender tierfeindlichen Lobbyisten kuschen.
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"Erfurcht vor dem Leben
ist Abscheu vor dem Töten! Tierschutz ist Menschenschutz.
Wir schützen durch ihn die Menschenseele vor Verrohung."
Magnus Schwantje (1877-1959, Pazifist und Autor)
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Tierschutz ist Menschenschutz
Wir schützen durch Mitleid mit dem Tier die menschliche Seele
vor Verrohung. Wir können weder das Tier schützen und
den Menschen dabei ausgrenzen, noch können wir unsere Moral
auf den Menschen anwenden und dabei das Tier ausgrenzen. Tierschutz
und Menschenschutz sind untrennbar - Moral ist unteilbar. Solange
wir gegen Tiere grausam sind, sind wir auch gegen Menschen grausam.
Solange wir die Grausamkeit gegenüber Tieren verdrängen,
verdrängen wir auch die Grausamkeit gegenüber Menschen.
Wegsehen ist keine Lösung
Wir setzen uns aktiv für Tiere ein und möchten die Bevölkerung
über Missstände aufklären und Alternativen und Lösungswege
aufzeigen. Wir legen uns nicht auf spezielle Tiere, spezielle Tierarten
oder spezielle Gebiete fest, da aus unserer Sicht alle Tiere gleiche
Rechte haben. Wo wir uns sinnvoll für Tiere engagieren können,
werden wir es auch tun. Ohne Ansehen der betroffenen Person oder
der betroffenen Institution werden wir Missstände aufdecken
und darüber informieren. Dies betrifft nicht nur Verstöße
gegen geltende Rechtsvorschriften, die dann zur Anzeige gebracht
werden, sondern auch insbesondere Verletzungen von Moral und Ethik
beim Umgang mit Tieren. Wir hoffen die Bevölkerung sensibilisieren
zu können und Änderungen der bisherigen politischen Richtung
der Tierausbeutung zu erwirken. Wir nehmen Tiere in Not auf und
ermöglichen ihnen ein gewaltfreies Leben.
die Tierfreunde e.V.
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"Tiere sind meine Freunde
und ich esse meine Freunde nicht."
George Bernard Shaw (1856-1950, irischer Dramatiker
und Nobelpreisträger)
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